Fit for the Future! – Flexibilität, Spontanität und Improvisation

Von und mit Susanne Pöchhacker

Steigende Mobilität, vernetztes Arbeiten, ständige Anpassungen an veränderte Umwelten, steter Wandel stellen uns alle vor große Herausforderungen.
Wir sollen mehr Flexibilität, mehr Spontanität, mehr Eigenverantwortung und gleichzeitig besser im Team zusammen arbeiten und wirkungsvoll kommunizieren.
Wenn Sie schon allein beim Lesen dieser Zeilen Stress bekommen haben, dann können Sie sich jetzt entspannen. Es gibt eine Möglichkeit, all diese Skills auf lustvolle Art und Weise zu auszubauen und zu trainieren. Susanne Pöchacker führt Sie an diesem Abend in die wirkungsvolle Arbeit mit Methoden aus dem Improvisationstheater ein. Anhand von Praxisübungen lernen Sie die Übungen und sich selbst ein Stück näher kennen. Theorie Inputs zur Improvisation als Kunstform im beruflichen Alltag und den Möglichkeiten/Grenzen von Theatermethoden als analoge Interventionen in Change Prozessen runden den Abend ab. Obendrein werden Sie eine Menge Spaß haben!

Fit for the Furture – Flexibilität, Spontanität und Improvisation

Das neue Arbeiten, Change Performance- Knowledge Archetypen

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Social Media im Unternehmen

Facebook hat in Österreich soviele Mitglieder wie die Kronenzeitung Leser! (2,9 Mio.) In der Grauzone zwischen fast privatem Kundenkontakt und seriösem Auftreten liegen die großen Chancen der neuen Kommunikation mit den Kunden. Wie funktionieren Facebook, Twitter & Co? Wie schaffen Sie es, Ihre Botschaften zu senden, ohne sie als plumpe Werbung zu entlarven und die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens zu entwerten? Welche Social Media Tools von Facebook, Youtube, Twitter bis Wikis und Blogs sind für Ihre Inhalte und Ihre Zielpersonen die passenden? Social media verändert massiv nicht nur die Kommunikation nach Außen sondern immer mehr auch die interne Unternehmenskommunikation. Dazu ist es wichtig sich Gedanken über unternehmensspezifische Social Media Guidelines zu machen.

Wir möchten Ihnen an diesem Abend die neuen Chancen und Risiken durch Social Media anhand von Beispielen und konkreten Tipps anschaulich machen.

Referenten: Gustav Götz und Armin Rogl von MediaBrothers.at.

Als langjährige Programmmacher und Moderatoren beim österr. Radio Marktführer Hitradio Ö3, ist es ihre Aufgabe immer die neuesten crossmedialen Strategien anzuwenden um ihre Zielgruppe zu erreichen. Sie verbinden die tägliche journalistische Vorgehensweise eines Massenmediums mit dem Aufbau von Personality, Image und Produkt-Marketing und genau diese Fähigkeiten sind im Social Media stark gefordert.

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Mediengestaltung in Beratungsprozessen

Beratungsprozesse sind Kommunikationsprozesse zwischen zwei oder mehreren Personen. Für diese Kommunikationen benützen wir Medien wie z.B. die Sprache, eine Zeichnung oder die digitalen Technologien. Alle Medien verfügen über jeweils spezifische sinnliche Eigenschaften, die die Inhalte und die Wahrnehmung von Kommunikationen mitbestimmen. Im Alltag sind diese Eigenschaften die “blinden Flecken“ im Mediengebrauch, d.h. sie dringen nicht in unser Bewußtsein ein und werden in Kommunikationsprozessen meist ausgeblendet.
Der Vortrag stellt die kommunikativen und Wahrnehmungseigenschaften ausgewählter Sprach- und Bildmedien vor. Am Beispiel von Kunstwerken wird gezeigt, wie diese bei RezipientInnen neue und ungewohnte Sichtweisen auslösen und dadurch die Selbst- und Fremdwahrnehmung verändern können. Die Beispiele sollen als Anregung dienen, wie die passende Auswahl und die bewußte Gestaltung von Medien das Gelingen von Beratungssprozessen erleichtern kann.

Referentin: Dr. Katharina Gsöllpointner (Kunst- und Medienwissenschafterin, Coach und Supervisorin, ÖAGG)

Mediengestaltung in Beratungsprozessen – Handout

Mediengestaltung in Beratungsprozessen – Gestaltungsprozess

Mediengestaltung in Beratungsprozessen – Gestaltungsprinzipien

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Teamdiagnosen – Verständnis bildende Massnahmen mit langfristiger Wirkung

Die Orientierung „vom ICH zum TEAM“ ist leichter gesagt als getan. Was, wenn sich manche Teammitglieder einfach nicht verstehen oder sie durch ihren gegenseitigen Umgang und ihre Einstellung immer wieder voneinander irritiert sind? Was, wenn zwischenmenschliche Grenzen in der Zusammenarbeit einen offenen Dialog verunmöglichen? Nehmen die Unternehmen an, dass Teams einfach so funktionieren müssen oder sind sie bereit, Zeit für Teamentwicklung zu investieren? In jedem Team liegt Potenzial welches meist nicht erkannt und somit nicht genützt wird.
Teamdiagnosen, verschiedenster Art, geben Einblick in hintergründige Zusammenhänge und zeigen Wurzelthemen auf. Sie ermöglichen sich mit sich Selbst und den Anderen auf eine neue Art auseinander zu setzten. Es geht darum die gewohnte Brille abzunehmen und die Teammitglieder möglichst neutral zu betrachten. Werden die Projektionen erst einmal zurückgenommen können überraschende Erkenntnisse zu Tage kommen: Zum Beispiel das Selbstbild stimmt nicht mit der Wirkung auf Andere und somit dem Fremdbild überein. Auch das Bild über Andere liegt oft weit neben den tatsächlichen Gegebenheiten. Die Reflexion im Team fördert wichtige Erkenntnisse zu Tage, welche Entwicklungspotenzial aufzeigt, das im Alltag erfolgreich Anwendung findet. Christine Kranz gibt Einblick in die Symbolon-Profil Analyse für Teams und zeigt anhand von Fallbeispielen, wie Teams durch den visuellen Zugang in neue Erlebnisfelder geführt werden. Sie werden als TeilnehmerInnen anhand einer Kurzdemonstration direkt erleben wie eine Teamdiagnose anhand von Kunstwerken durchgeführt wird.

Referentin: Christine Kranz, ist Spezialistin in den Bereichen der Persönlichkeits- und Teamentwicklung. Ihre Herangehensweise mit Kunstwerken und Bildern machen Sie zu einer Pionieren im Beratungs- und Trainingssektor. Die Liechtensteinerin gründete und leitet die Symbolon AG in Triesen und die Symbolon GmbH in Wien. Als Autorin des Praxisbuches „Durch Selbstreflexion zum Erfolg“ stellt sie ihre langjährige Praxiserfahrung und die Herangehensweise der Symbolon-Methode einem breiten Publikum zur Verfügung: www.symbolon.com

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Change- / Veränderungsmanagement erleben – Den Wandel gestalten

„Change- / Veränderungsmanagement erleben – Den Wandel gestalten“ ist die Devise beim Planspiel SysTeamsChange. Prof. Kriz aus Dornbirn und Frau Dr. Hansen aus der Schweiz entwickelten das Planspiel mit dem Ziel Changemanagementtheorien erfahrbar zu machen. Im Spiel begleiten wir als Berater eine mittelständische Firma auf dem Weg durch einen Changeprozess und können als Geschäftsführung diesen Prozess gestalten. Mehrere Spielvarianten zeigen die Vielfalt, wie man Unternehmen und Mitarbeiter auf Veränderungen vorbereiten kann. Bei den Phasen der Veränderung geht es um die psychologische und emotionale Wirkung von Organisationsentwicklungsprozessen auf die Betroffenen. Im Zentrum der Betrachtung stehen hier die Gedanken, Gefühle und Reaktionen der Beteiligten. Veränderungen, unabhängig davon, ob sie sich auf eine Person, ein Team oder eine ganze Organisation beziehen, folgen – so die Annnahme – mehr oder weniger einem Verlauf, der erstmals in den 1940ern durch Kurt Levin untersucht wurde. So kann man mehrere typische Phasen unterscheiden. Diese sind unten dargestellt und bilden eine Grundlage für das Planspiel. Ein besonders wichtiger Faktor aus Sicht der von Veränderung betroffenen Individuen ist die veränderte Einschätzung der eigenen Kompetenzen und ihrer internalen Kontrollüberzeugungen, d. h. des Gefühls, etwas aktiv zu seinen Gunsten bewirken zu können (durch Einsatz von Anstrengung und Fähigkeiten; externale Kontrollüberzeugungen bedeuten demgegenüber, dass man sich stark durch die Umwelt und Zufall/ Schicksal getrieben sieht, dass man im Extremfall glaubt, das eigene Leben nicht mehr im Griff zu haben). Hohe internale Kontrollüberzeugungen sind entscheidend, da man dann das eigene Handeln als Ursache für die Ergebnisse des Handelns sieht und folglich motivierter ist, sich anzustrengen oder überhaupt zu handeln. Diese Ressource der Kompetenz- und Kontrollüberzeugung variiert in den Phasen im Veränderungsprozess. Verschiedene Autoren unterscheiden 5 bis 7 charakteristische Phasen. Eine Verlaufskurve wird meist in der Form der folgenden Abbildung angenommen.

Referenten: Prof. Dr. Willy Kriz, FH-Vorarlberg, Dornbirn und Dr. Herbert Schmidt, riva training & consulting GmbH, Aschheim

Phasen RIVA

Spielregeln RIVA

Szenario RIVA

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In inspirierenden Räumen mobil und flexibel arbeiten

Die Herausforderungen für HR in der neuen Welt des Arbeitens. Motivierte Mitarbeiter und gleichzeitig Raumkostenersparnisse von über 30 % und satte Produktivitätssteigerungen. – Wie soll das funktionieren? – In „The New World of Work“ im Bürogebäude von Microsoft Amsterdam ist das bereits Realität. Das Prinzip: Jeder arbeitet wo er will und wann er will. Mit völlig neuen Konzepten für inspirierende Räume, Ruhezonen zum entspannen, Kommunikationsbereiche und moderne Technologien für virtuelle Zusammenarbeit entstehen neue Formen der Wissensarbeit und Arbeitstypen. Obwohl sich das Rad in Wissensorganisationen immer schneller dreht fließt am Ende des Tages doch wieder alles zusammen. Bis es so weit ist, gibt es für HR zahlreiche Herausforderungen. In diesem Veränderungsprozess, weg von festen Strukturen und Arbeitsanweisungen hin zu Transparenz, Vertrauen und Eigenverantwortung gibt es viele Hürden, die gemeinsam mit Führungskräften und MitarbeiterInnen zu bewältigen sind. Manfred della Schiava, MdS Wissensberater, und Martin Spona, Business Development Manager bei Microsoft, geben Ihnen Einblicke über neue Formen der Wissensarbeit und die Erfolgsgeschichte des neuen Bürogebäudes von Microsoft Amsterdam „The New World of Work“.

Referenten:
Manfred della Schiava ist Gründer des MdS Wissensberater Netzwerkes, das sich auf die Einführung von Wissensmanagement-Methoden und -Technologien und die Steigerung der Wissensproduktivität in Organisationen spezialisiert hat.

Dipl.-Ing. Martin Spona ist Business Development Manager bei Microsoft Österreich und beratet Unternehmen und Partner bei der Umsetzung des Konzeptes „The New World of Work“.

Worlds of Work

Zukünftige Wissensarbeitgestalten

WhitePaper-A New Way of Working

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Improvisation und Inszenierung im Kontext der Organisationsberatung

Wie kann ich wissen was ich plane, bevor ich sehe, was ich tue? „Die heutige Welt ist den heutigen Menschen nur beschreibbar, wenn sie als eine veränderbare dargestellt wird.“ Bertolt Brecht, Schriften zum Theater. Die Beziehungen zwischen Improvisation und Management wurden und werden zunehmend auch wissenschaftlich bearbeitet (Karl Weick, Howard Becker, Reinhard Tötschinger…). Im Management ist der Begriff Improvisation eher negativ belegt, obwohl improvisieren zum Alltagsgeschäft von Managern gehört. In einem turbulenten Umfeld, in dem sich die Rahmenbedingungen schnell verändern, ist Planung alleine problematisch. Das Nichtbeherrschbare sollte beherrscht werden, das Unvorhersehbare ausgeschlossen. Henry Mintzberg bezeichnet dies als „Irrtum der Vorherbestimmung“. Unter dem Begriff Inszenierung werden am Theater die gesamten vorbereitenden Maßnahmen zur Aufführung eines Bühnenwerks unter der Leitung eines Regisseurs zusammengefasst. Bekannt ist vor allem der Begriff „mise-en-scène“. Gemeint ist das „In Szene setzen“, um die Intentionen zu ergänzen und die Wirkung zu verstärken. Der Begriff der Inszenierung weist aber auch auf ein wesentliches Merkmal sozialen Handelns hin: Soziales Handeln ist kein einfaches Verhalten, es ist auch nicht nur sinnhaft an anderen orientiert, sondern muss so vollzogen werden, dass es seinen Sinn für andere erkennbar machen kann (Knoblauch, 1998). Überträgt man Inszenierung auf Veränderungsprozesse ergibt sich, dass es hier nicht um Schauspielerei geht und nicht um die Reproduktion eines vorgezeichneten Theaterstücks, dessen Verlauf und Ende feststeht, sondern um einen Entwicklungsprozess, bei dem sowohl der Verlauf als auch das Ergebnis offen sind.

Referent: Dr. Reinhard Tötschinger
Systemischer Organisationsberater, Coach, Supervisor (ÖVS), Integrativer Gestalttherapeut (ÖAGG), Intergativer Bewegungstherapeut (FPI), Unternehmensberater
Studien: Theater (Diplom der Ecole Lecoq, Paris), Soziologie (Basel, Uni Friedrichshafen), Psychologie und psychotherapeutischen Wissenschaften (Wien), Systemische Organisations- und Personalentwicklung in Österreich, BRD und USA

Improvisation und Inszenierung im Kontext der Organisationsberatung

Improvisation als Methode der Steuerung

„Wie kann ich wissen was ich plane, bevor ich sehe, was ich tue?“ (Karl Weick)

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Das Neuwaldegger Krisenbrett

Vortrag mit Diskussion von Frau Mag. Julia Culen (Senior Consultant und Mitglied der Forschergruppe Neuwaldegg)

Krisen sind per se dynamisch und stellen hohe Anforderungen an Flexibilität und Dynamik. Sie sind Wendepunkte und schaffen neue Voraussetzungen für alle.
Krisen ermöglichen wichtige und positive Veränderungen; vieles kann neu ausverhandelt werden, Krisen mobilisieren Energien.
Die Kunst ist es, Chancen als solche zu erkennen und positiv zu nutzen… Gerade in Zeiten enorm hoher Unsicherheit und dynamischer Veränderungen driften Sichtweisen zur Krisen-Situation schon innerhalb von kleinen Führungsteams stark auseinander. Als Folge kann es zu einer eingeschränkten Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit kommen.

Hilfe des Neuwaldegger Krisenbretts konnte sehr erfolgreich mit Kunden die (unterschiedlichen) Sichtweisen zur Situation des Unternehmens transparent gemacht und erste Ideen zu Szenarien und Strategien, sowie konkrete Handlungsoptionen abgeleitet werden.

Julia Culen stellt uns am 16. Dezember dieses Tool vor und erläutert praktische Beispiele aus ihrer Beraterpraxis in der Beratergruppe Neuwaldegg

Das Neuwaldegger Krisenbrett

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Risikomanagement und die Lehre aus der Finanzkrise

Risikomanagement und die Lehre aus der Finanzkrise

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Die Theorie sozialer Systeme von Luhmann und Nishida als Unterstützung bei der Arbeit in und mit Organisationen – was die Organisation und die System-Aufstellung verbindet

Michael Blumenstein

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